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Grabsteine gehören zum Friedhof wie selbstverständlich dazu. Aber obwohl sie der Bestandteil sind, der ein Grab vor allem als solches kennzeichnet, sind auf Gräbern von erst kürzlich verstorbenen Personen in der Regel einfache Holzkreuze angebracht. Die Holzkreuze werden erst mit der Zeit durch einen Grabstein ersetzt. Warum das so ist und ab wann man als Angehöriger einen Grabstein setzen lassen kann, erfahren Sie in diesem Ratgeber-Artikel.

Vor der Aufstellung eines Grabsteins muss sich die Erde setzen

Die bei der Beerdigung in die Grabstätte geschaufelte Erde ist anfangs noch locker und nicht verdichtet. Würde jetzt schon ein Fundament eingebracht und ein Grabmal aufgestellt werden, kann das Fundament sich lockern und der Stein gerät möglicherweise in eine Schieflage oder kann sogar umfallen. Dazu kommt es, weil die frische Erde im Grab sich erst noch setzen muss.

 

Wird dieser Aspekt nicht ausreichend beachtet, können die nicht mehr standfesten Grabsteine später die Sicherheit von Friedhofsbesuchern gefährden. Außerdem entstehen den Grabverantwortlichen zusätzliche Kosten, wenn der Grabstein professionell neu gerichtet oder im schlimmsten Fall sogar erneuert oder versetzt werden muss. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall die nötige Zeit nach der Bestattung abwarten, bevor Sie einen Steinmetz mit der Fundamentierung und Aufstellung beauftragen.

Wann ein Grabstein gesetzt werden darf, ist von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich

Auf unterschiedlichen Friedhöfen kann der Erdboden völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein. Dies hat Auswirkungen auf die Dauer der Zeit, die verstreichen muss: Sandboden setzt sich beispielsweise verhältnismäßig schnell, weshalb man hier schon früher ein Fundament in den Boden bringen und einen Grabstein setzen lassen kann als bei lehmiger Erde, die sich erst nach längerer Zeit setzt. Die einzuhaltenden Fristen variieren stark und können sich von etwa sechs Monaten bis zu über einem Jahr bewegen.

 

Eine Auskunft darüber, wie lang sich die Erde setzen muss, erhalten Sie bei der örtlichen Friedhofsverwaltung oder Ihrem Steinmetz. Denken Sie auf jeden Fall auch daran,  dass bei der Friedhofsverwaltung die erforderliche Genehmigung beantragt werden muss, um anschließend den geplanten Stein wirklich aufstellen zu dürfen. Diese Formalität erledigt in der Regel der von Ihnen beauftragte Steinmetzbetrieb. Es gibt beispielsweise klare Vorschriften, welche Größen und Farben bei der Gestaltung möglich sind. 

Wann ein Grabstein gesetzt werden kann, hängt auch von der Grabart ab

Auch die Art der Grabanlage hat Einfluss darauf, wann mit der Aufstellung des Grabmals begonnen werden kann. Bei Urnengräbern ist dies in der Regel früher möglich als bei Einzel- oder Doppelgrabanlagen, da sich nicht so viel Erde setzen muss. Besondere Vorsicht ist bei Doppelgräbern geboten: Eventuell ist eine Richtung des Grabsteins erforderlich, sobald das zweite Grab belegt worden ist, da die Erde erneut gelockert wurde.

 

Wenn Zweifel daran bestehen, ob sich die Erde in der Grabstelle wirklich ausreichend verdichtet hat, sollten Sie im Zweifelsfall lieber einen oder zwei Monat länger mit der Aufstellung eines Grabmals warten. Nur, wenn die Fundamentierung von Anfang an professionell durchgeführt wird, vermeiden Sie nachträgliche Kosten und Gefährdungen durch nicht sichere Grabsteine. Tipps zu lokalen Steinmetzen, die Sie mit der Aufstellung des Grabsteins beauftragen können, erhalten Sie beispielsweise von Ihrem Bestatter.